Die Bank wird Ihnen einen Autokredit gewähren, vorausgesetzt Sie können entsprechende Sicherheiten vorweisen. Der Kreditgeber hat allergrößtes Interesse daran, dass Sie in der Lage sind, den Kredit zurückzubezahlen. Um einschätzen zu können, wie wahrscheinlich es ist, dass die Bank wieder an ihr Geld kommt, orientiert sie sich an bestimmten Merkmalen des Kreditantragstellers. Dazu zählen ein geregeltes Einkommen sowie die persönliche Zuverlässigkeit des Kunden.
Zu allererst einmal fordert das Kreditinstitut von Ihnen den Identitätsnachweis in Form eines
Personalausweises oder Reisepasses. Sollten Sie kein deutscher
Staatsbürger sein, ist zudem der Nachweis einer gültigen
Arbeitsaufenthalts- und Arbeitserlaubnis notwendig.
Bei kleineren Darlehenssummen reichen der Bank Ihre letzten zwei bis drei
Gehaltsabrechnungen als Einkommensnachweis aus. Dieser dient als
Anhaltspunkt dafür, dass der Autokreditinteressent finanziell im
Stande ist, das Darlehen zum vereinbarten Zeitpunkt auch wieder zu
tilgen.
Des Weiteren muss der Kunde eine Selbstauskunft tätigen.
Darin macht er Angaben über seine monatlichen Fixkosten,
beispielsweise die Kosten für Lebenshaltung und Miete. Sollte das
Kreditinstitut anhand dieser Informationen erkennen, dass die
monatlichen Kreditraten höher sind als die dem Kunden zur
Verfügung stehenden finanziellen Mittel, verlangt sie entweder
weitere Sicherheiten oder lehnt den Antrag für den Autokredit
ganz ab.
Im Rahmen des Autokreditvertrags gibt der Kreditnehmer eine
Einverständniserklärung darüber ab, dass das
Kreditinstitut weitergehende Informationen über seine
Zahlungsmoral bei der Schutzgemeinschaft für allgemeine
Kreditsicherung (SCHUFA) einholt. Auch diese Maßnahme dient den
Banken dazu, eventuelle Risiken der Kreditvergabe zu identifizieren
und einschätzen zu können.
Zusätzlich zu den oben genannten Bonitätsmerkmalen können die Banken weitere
Sicherheiten verlangen. Diese können - abhängig von der
Höhe des Autodarlehens oder auch der Kreditwürdigkeit des
Antragstellers – unterschiedlich ausfallen.
Folgende Situationen sind denkbar: Bei einem Autokredit fordert die Bank den Antragssteller
dazu auf, ihr den Fahrzeugbrief zu überlassen. Nach
vollständiger Tilgung des Kredits erhält der Kreditnehmer
das Dokument zurück. Einige Banken bestehen auf die Abtretung von
Ansprüchen auf Gehalt und Sozialleistungen. Diese Maßnahme
dient der Bank zur Sicherung der Ansprüche aus dem
Darlehensvertrag. Dabei beschränkt sie sich in Ihrem Anspruch auf
den Kreditbetrag mit einem 20 prozentigen Aufschlag, der pro forma
für die Kosten einer eventuellen Rechtsverfolgung oder eines
Zahlungsverzugs erhoben wird.
Für jeden Kreditnehmer besteht - bedingt durch Unfall oder Krankheit - die Gefahr, längere Zeit
berufsunfähig zu werden. Das würde bedeuten, dass er die
Tilgungsraten von einem Monat auf den anderen nicht mehr leisten kann.
Für einen solchen Fall gibt es die Restschuldversicherung, die im
Rahmen eines Kreditvertrags möglich ist. Sie äußert
sich in einer vom Kreditnehmer gezahlten Einmalprämie und sichert
sowohl Bank als auch Kreditnehmer bzw. seine Angehörigen ab,
falls es zum Ernstfall kommen sollte. Durch eine
Restschuldversicherung ist gewährleistet, dass die Kreditraten
bzw. der Restbetrag des Autodarlehens weiter gezahlt werden.
TIPP von Hammerkredit.de: Der Eintritt von Arbeitslosigkeit ist nicht bei allen
Restschuldversicherern abgedeckt. Wenn Ihrer Meinung nach Ihr
Arbeitsplatz auf wackeligen Beinen steht, sollten Sie ein
Versicherungsunternehmen wählen, das auch im Fall eines
Arbeitsplatzverlustes Ihre monatlichen Autokreditraten weiterzahlt.
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