Bevor Sie sich eine Kreditkarte zulegen, sollten Sie sich über die Konditionen der verschiedenen Anbieter informieren. Prüfen Sie die Angebote kritisch, da Sie mit einem günstigen Vertrag in jedem Fall viel Geld sparen können. Wie viel Sie eine Kreditkarte pro Jahr kostet, hängt zu einem bedeutenden Teil auch von Ihren persönlichen Ansprüchen ab.
Um eine jährliche Grundgebühr kommt der Kunde nur selten herum. Darüberhinaus
können Kosten anfallen, wenn Sie mit der Kreditkarte im
außereuropäischen Ausland bezahlen oder Bargeld abheben.
Innerhalb Europas dagegen werden in solchen Fällen die wenigsten
Kreditinstitute gesonderte Gebühren erheben. Des Weiteren haben
die Höhe der getätigten Umsätze sowie das Einkommen des
Karteninhabers einen direkten Einfluss auf die Kosten der Kreditkarte.
In Ihrem eigenen Interesse sollten Sie vor Abschluss des
Kreditkartenvertrags klären, mit welchem System die von Ihnen
gewählte Bank abrechnet. Hierbei unterscheidet man im
Wesentlichen zwischen drei Arten:
Charge-Karten
Bei dieser Abrechnungsart erhält der Bankkunde einmal im Monat eine
Rechnung. Er muss den fälligen Betrag komplett entweder per
Überweisung oder per Lastschriftverfahren begleichen.
Credit-Karten
Auch bei Credit-Karten wird monatlich abgerechnet. Wie
bei den Charge-Karten ist auch hier als Zahlungsweg die Lastschrift
oder die Überweisung möglich. Der Unterschied: bei der
Credit-Karte ist eine Bezahlung in Raten erlaubt. Der bekannteste
Anbieter dieses Abrechnungsmodus ist die Eurocard.
Debit-Karten
Im Gegensatz zu den beiden anderen Arten ist bei Debit-Karten der
Rechnungsturnus nicht ein Mal pro Monat. Vielmehr erfolgt eine recht
zeitnahe Belastung der einzelnen Beträge vom Girokonto des
Kunden. Zum Debit-System zählen auch die EC-Karte und die
Service-Karten der einzelnen Banken. Die VISA-Karte ist das
bekannteste Beispiel für Kreditkarten, welche mit dem
Debit-System abgerechnet werden.
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